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Schüßler Salze

Die Biochemie nach Dr. Schüßler

Warum überhaupt Schüßler Salze?

Oft hört man: „Wenn ich mich doch gesund ernähre, dann brauche ich doch nicht noch zusätzlich Schüßler Salze.“ Ein Hauptgrund, warum Menschen mit Mineralstoffen unterversorgt sind, ist ein zu viel an Stress und die Ernährung. Oft beinhaltet diese zu viel Weißmehl, Zucker, tierische Fette, etc. welches einen großen Verbrauch an Mineralstoffen bedeutet. Auch unsere Böden sind nicht mehr so mineralstoffreich wie vor 100 Jahren. Ein weiterer Grund, warum wir Menschen einen großen Bedarf an Mineralstoffen haben sind seelische Abläufe, Gefühle, Trauer, Liebe, Schmerz, Gedankenkarussell. Hier laufen physiologische Stoffwechselprozesse ab.

Hier ein Beispiel:

Wenn ein Tag zu Ende geht, dürfen wir die Arbeit zur Seite legen und am nächsten Tag weiter machen. Beim Körper sieht es ähnlich aus. Die Leber kann durch zu viel und ungeeignete Nahrung nicht alles schaffen, jedoch auch durch psychische Dinge, die den Menschen belasten. Wenn es zum Beispiel die Leber während des Tages nicht geschafft hat, all den Stoffwechselabfall und die Säureschlacken zu verstoffwechseln und auszuscheiden, muss sie diese ja irgendwo ablegen. Aber wohin? Keine gute Idee wäre es im Herz, im Gehirn, in der Bauchspeicheldrüse abzulagern. Sie lagert es im Bindegewebe ab, da hier relativ wenig Stoffwechsel passiert und hier nicht viel Schaden anrichten kann. Durch Sport und Schwitzen kann über diesen Weg dann noch entgiftet werden. Allerdings lässt im Alter die die Stoffwechselaktivität nach, sie verringert sich und die Entgiftung wird schwieriger. Altersflecken – oder ein besserer Begriff wäre hier Leberflecken – treten auf. Um diesem Raubbau vorzubeugen, sind die Mineralstoffe nach Schüßler genial.

Sind Schüßler Salze wirklich hilfreich oder doch eher Placebo?

Es wirkt sehr gut bei Babys und Tieren, welche nicht darüber nachdenken, ob sie gerade Schüßler Salze eingenommen haben. Wenn man Schüßler Salze auf der Haut anwendet, wirken sie hervorragend. Ein Placebo ist es keinenfalls.

Wann bzw. wie lange nehme ich Schüßler Salze?

Wir haben tagtäglich einen Mineralstoffverbrauch. Schüßler Salze kann man in und für jede Situation nehmen. Der Körper bekommt die Mineralstoffe, die er benötigt.

Ein Beispiel: Immer wiederkehrende Regelschmerzen oder Kopfschmerzen/Migräne. Hier ist es z.B. ratsam nicht nur im akuten Fall die Schüßler Salze zu nehmen, sondern auch in der schmerzfreien Zeit, um einfach die Speicher wieder aufzufüllen. Das Ergebnis die Schmerzen werden weniger intensiv und die Abstände der Schmerzzustände werden größer, bis sie irgendwann – das ist wiederrum abhängig wie leer die Speicher waren – ganz verschwinden.

Der Unterschiedschied zwischen Mineralstoffen aus Lebensmittel und den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler

Hier sprechen wir von grobstofflich und feinstofflich. Grobstofflich: Kartoffel, Apfel, Brokkoli, etc. Feinstofflich: Mineralstoffe nach Dr. Schüßler Wir haben Mineralstoffe in der Zelle und außerhalb der Zelle. Bei den Schüßler Salzen handelt es sich um Mineralstoffe, die von der Zelle direkt aufgenommen werden können. Damit dies geschehen kann, hat Dr. Schüßler die Mineralstoffe stark verdünnt. Eine Überdosierung ist hier nicht möglich. Im Gegensatz zu den üblichen Mineralstoffpräparaten, die für den Organismus unter Umständen eine Belastung darstellen können bzw. es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann, wenn sie hoch dosiert gegeben werden. Um die Mineralstoffe von Schüßler reisen sich 70 Billionen Zellen, die alle diese Mineralstoffe gerne aufnehmen würden.

Die Potenzierung der Mineralstoffe, damit die Zelle sie direkt aufnehmen kann.

Wir brauchen jeden Tag eine gewisse Menge an Mineralstoffen, wie zum Beispiel ca. 300mg Magnesium. Bei der modernen Biochemie nach Schüßler geht es ja um die feinstofflichen Mineralstoffe. Damit diese von der Zelle sofort aufgenommen werden können, werden sie potenziert – in der D6 oder D12. Hier spricht man von Niederpotenz.

Wie kann ich mir das Potenzieren von Mineralstoffen vorstellen?

Um die Potenz D1 zu bekommen, wird 1g Mineral mit 10g Milchzucker verrieben. Für eine D2 Potenz werden davon wieder 1g genommen und mit 10g Milchzucker der verrieben. Und immer so weiter, bis man die D6 bzw. D12 Potenz bekommt.

Wer war Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler überhaupt?

Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler lebte und wirkte von 1821 - 1898. Im Alter von 37 ließ er sich als homöopathischer Arzt nieder. In seiner Praxis hatte er zwar viele großartige Erfolge mit der Homöopathie, ihn störte allerdings diese sehr komplexe Heilweise und wurde immer unzufriedener damit. Er suchte eine einfachere Heilweise und ging dabei den Betriebsstörungen im Körper, die wir Krankheiten nennen, auf den Grund. Sein großes Interesse an den neuesten wissenschaftlichen Forschungen führte ihn zu den Forschern Virchow, Moleschott. Beide hatten schon während seines Studiums großen Einfluss auf ihn. Sie arbeiteten und forschten auf dem Gebiet der Zelle. Von Virchow stammt der bekannte Satz: „Die Krankheit des Körpers ist gleich der Krankheit der Zelle.“ Und Moleschott erkannte: „Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen (Mineralstoffen).“ Dr. Schüßler antwortete auf diese beiden Kernsätze folgendermaßen: „Dann muss die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes.“ Aufgrund der Erkenntnis von Dr. med. Wilhelm Schüßler, dass es sich bei allen Betriebsstörungen im Körper um einen Mangel innerhalb der Zelle handelt, entwickelte er eine speziell nach ihm benannte Heilweise:

Die Biochemie nach Dr. Schüßler

Schüßler wollte sich als Arzt niederlassen und bekam keine Niederlassung. Hatte mit seiner Heilweise jedoch schon so große Erfolge, dass die sich die Bevölkerung dafür einsetzte. Es gab Biochemische Vereine, die auch Zeitschriften rausgebracht haben. Ca. 1 Million Leute kannten schon die Heilweise nach Dr. Schüßler. Dann kam der Krieg und es ging vieles kaputt und geriet in Vergessenheit. So auch die Heilweise von Dr. Schüßler. Das war vor dem Krieg die stärkste Therapie in der Naturheilkunde, die es in Deutschland gegeben hat. Schüßler hat damals 12 Mineralstoffe entdeckt. Er war sich jedoch sicher, dass es noch einige Mineralstoffe mehr gibt und dass seine Heilweise auch nach seinem Tod noch erweitert werden wird. Momentan sind wir bei 33 Mineralstoffen. Diese Heilweise hat sich schon seit einiger Zeit zu einer Volksheilweise entwickelt und erfreut sich innerhalb Deutschlands und Österreichs wegen ihrer Einfachheit und der wunderbaren Wirksamkeit immer größerer Beliebtheit.

Wie weiß ich, welche Mineralstoffe mein Körper benötigt?

Anhand der Antlitzanalyse kann man die verschiedenen Mineralstoffbedarfe im Gesicht gut ablesen. Die Antlitzanalyse wurde von Kurt Hickethier ursprünglich als Antlitzdiagnose entwickelt und von Thomas Feichtinger, der sich viele Jahre auf Grund einer schweren Krankheit mit den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler auseinandergesetzt hat, mit dem neuen Namen Antlitzanalyse weiterentwickelt. Es geht dabei um die Feststellung von Mineralstoffmängeln im Körper des Menschen, welche sich durch bestimmte Zeichen im Antlitz zeigen. Es werden dabei ausschließlich Mängel betrachtet und keine Krankheitsdiagnosen gestellt. Im Antlitz zeigen sich vor allem jene Mängel, durch die der Organismus anzeigt, dass die Speicher an Mineralstoffen (in der Zelle) angegriffen sind. Das hat eigentlich noch keine Betriebsstörung (Krankheit) zur Folge, aber der Betrieb des Körpers kann schon eingeschränkt sein. Erst wenn die Mängel in den Speichern größer werden, sind Betriebsstörungen die Folge, welche durch ein Auffüllen wieder behoben werden können. Deshalb sind die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler besonders gut zur Krankheitsvorsorge und Gesundheitspflege geeignet.

Sind Sie neugierig geworden und haben Interesse daran zu erfahren, wie Ihr Mineralstoff-Haushalt aussieht?

Dann freue ich mich über eine Nachricht von Ihnen.

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